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FHS eSociety Blog

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Weblog des interdisziplinären Forschungsbereichs eSociety der FHS St. Gallen
Aktualisiert: vor 3 Minuten 48 Sekunden

Projekt “eSociety Bodensee 2020″ am IBH Infotag vorgestellt

29. Februar 2012 - 7:00

Vorstellung des Projekts eSociety Bodensee 2020 am IBH Infotag durch Jan vom Brocke, Uni Liechtenstein

Im Rahmen des Infotags der Internationalen Bodenseehochschule IBH in Dornbirn wurde gestern das Projekt eSociety Bodensee 2020 (Posterpräsentation) vorgestellt. Das Projekt wird von der IBH gefördert und startet (voraussichtlich) zum 1. April 2012.

Partner in dem Projekt sind die Zeppelin Universität in Friedrichshafen, die Universität Liechtenstein sowie die FHS St. Gallen.

Abstract des Projekts:

“Bis 2020 soll die Bodensee-Region durch den Einsatz innovativer Informations- und Kommunikations­technologie zu einer führenden Region offener Innovationen ausgebaut werden. Ziel ist es, dass nicht nur die Wirtschaft gemeinsam mit der Wissenschaft nachhaltige Innovationen mit neuartigen Werk­zeugen, Produkten, Dienstleistungen und Veranstaltungen generiert, sondern dass diese Angebote auch von der Gesellschaft, den Bürgern, der Politik, der Verwaltung, den Medien, der Kunst und Kultur sowie im Gesundheitswesen genutzt werden, um so aktiv Innovationen mitzugestalten. Durch dieses Zusammenspiel eröffnen sich für die Bevölkerung im Bodenseeraum ganz neue Perspektiven und Möglichkeiten der Zusammenarbeit und der Vernetzung. Zudem können vollkommen neuartige Innovationsimpulse für und über die Region hinaus entstehen. Gerade die Verknüpfung gezielter Innovationsförderung mit den Chancen sozialer Medien und leicht bedienbarer Webtechnologien unter Einbindung aller Gesellschaftskreise macht die Region zu einer echten Innovationsregion in allen (oben genannten) gesellschaftlichen Bereichen.

Das Vorhaben nutzt die in der Bodensee-Region vorhandene kulturelle Vielfalt, setzt auf die guten Voraussetzungen für Innovationen auf, baut diese mit Fokus auf eine vernetzte Gesellschaft systematisch aus und beteiligt dabei vor allem die Bürger. Innovationen sind keine programmatische Vorgabe, sondern entwickeln sich durch die Ideen und Interaktionen der Menschen im Bodenseeraum. Damit unterstützt die Idee der eSociety Bodensee 2020 die Zielsetzungen der Internationalen Bodensee­konferenz (IBK), wie sie in ihrem Leitbild von 2008 formuliert sind”.

Die IBH ist ein Verbund von Universitäten und Hochschulen aus Deutschland, dem Fürstentum Liechtenstein, Österreich und der Schweiz.

In grenzüberschreitenden Kooperationen bietet er neue Studiengänge an, unterstützt die Forschung und Entwicklung in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und verbessert das Aus- und Weiterbildungsangebot der Region nachhaltig.

Altersgerechtes Internet – Eine Studie der Uni Zürich in Kooperation mit der ZHAW und der Age Stiftung

16. Februar 2012 - 18:00

Von Alexander Seifert

Das Internet ist aus dem heutigen gesellschaftlichen und privaten Leben kaum noch wegzudenken. Die Nutzung des Internets zuhause wie unterwegs ist allgegenwärtig, dennoch wird auf spezifische Wünsche und Bedürfnisse gerade älterer NutzerInnen wenig eingegangen (z.B. Webgestaltung, Benutzerfreundlichkeit)

Das Internet ist auch für Menschen im höheren Alter ein wichtiges Instrument zur Informationsgewinnung und Kommunikation (Schelling & Seifert, 2010).

Im Zuge des Alterns kann die Nutzung des Internets aber durch verschiedenste individuelle Veränderungen (bspw. Sehen, Hören, taktile Steuerung) eingeschränkt bzw. erschwert werden. Daneben berücksichtigen einige Anbieter von Webinhalten mögliche Beeinträchtigungen auf der Nutzerseite nicht vollumfänglich. Dabei sollte eine Etikettierung im Sinne von “speziell für die Alten” vermieden werden; von erleichterten Zugängen profitieren alle.

In diesem Kontext eingebettet führt das Institut für angewandte Informationstechnologie der ZHAW in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Gerontologie an der Universität Zürich ein gemeinsames Projekt zur Sensibilisierung für diese Thematik durch.

Hauptziele des Projekts Altersgerechtes Internet (Webgestaltung) sind die Durchführung von Fokusgruppen, Workshops, E-Learning Modulen sowie die Erstellung einer Broschüre zu spezifischen Bedürfnissen älterer Internet-NutzerInnen und einer benutzerfreundlichen Webgestaltung.

Weitere Projektinformationen gibt es hier.

Kontakt: Alexander Seifert (alexander.seifert (at) zfg.uzh.ch)

Social Informatics Day 2012

7. Februar 2012 - 8:00

Das IFSA der FHS St. Gallen lädt die Social-Web- und Sozialinformatik-Community Ostschweiz zum Social Informatics Day 2012 nach Rorschach ein.

Eingeladen sind alle Studierende, Dozierende, Praktiker und Praktikerinnen des Bildungs- und Sozialwesens, Sozial-Web- und Social-Media- Interessierte.

Der Social Informatics Day 2012 findet am 16. Februar 2012 ab 17:30 statt.

Weitere Informationen gibt es hier.

Tagung “Staat und Verwaltung auf dem Weg zu einer offenen, smarten und vernetzen Verwaltungskultur” im März 2012

27. Januar 2012 - 12:00

Die Fachtagung Verwaltungsinformatik (FTVI) und die Fachtagung Rechtsinformatik (FTRI) finden vom 14. bis 16. März 2012 in Friedrichshafen statt. Sie trägt den Titel “Staat und Verwaltung auf dem Weg zu einer offenen, smarten und vernetzen Verwaltungskultur“.

Die Tagung beschäftigt sich vor allem mit Themen rund um eGoverment, eParticipation sowie Open Government und Open Data.  So berichtet beispielsweise die Stadt St. Gallen über ihre Social Media Aktivitäten; und auch die FHS St. Gallen ist aktiv im Programm vertreten.

Ziel der Tagung ist “einen richtungsweisenden Dialog zwischen Wissenschaft und Verwaltungspraktikern, Rechtspraktikern und Beratern zu fördern, indem Erfahrungen analysiert und Umsetzungsstrategien aufgezeigt werden.”

Im Vorfeld findet das wissenschaftliche Symposium: „Gute E-Government-Forschung“ der Wissenschaftlichen Gesellschaft Digital Government und des Hochschulkollegs der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung statt.

Twittern live aus dem stgaller Stadtparlament – ein Versuch

19. Januar 2012 - 8:00

Anlässlich der Sitzung vom 17. Jan. 2012 des stagller Stadtparlaments gab es einen interessanten Versuch: Es wurde live aus der Sitzung getwittert. Die Idee kam von der Fachstelle Kommunikation der Stadt.

Am Nachmittag wurde das Vorhaben via einem Tweet von @SanktGallen angekündigt, um 16:03 ging es dann los.

Eine Zusammenstellung der während der Sitzung verschickten Tweets einschliesslich einiger Reaktionen (nicht vollständig) gibt es hier bei Storify. Nach Angaben der Fachstelle Kommunikation gab es knapp 30 Erwähnungen zu der Aktivität sowie ca. 20 neue Follower. Die Feedbacks enthielten neben einer positiven Resonanz vor allem auch konstruktive Kritik – Social Media eben. Insbesondere wünschten die Zuhörer mehr inhaltliche Informationen aus der Sitzung.

Das Twittern aus dem Parlament wurde als etwas Neues und als Versuch angekündigt: Glückwunsch dazu!

Aber wozu live twittern aus einer Parlamentssitzung?

Von Tagungen und Konferenzen sind zumindest Interessierte es inzwischen gewohnt, live via Twitter über den Verlauf zeitnah informiert zu werden. Häufig werden die Tweets auch auf einer Twitterwall während der Veranstaltung gezeigt, so dass die Teilnehmer und Referenten vor Ort ggf. direkt reagieren können. Im Idealfall können sogar konkrete Inputs und Fragen von Interessierten via Twitter kommuniziert werden. Im Mai 2010 haben wir dies hier bereits von einer Tagung dokumentiert.

Um also interessierte Bürgerinnen und Bürger an einer Sitzung des Stadtparlaments teilhaben zu lassen, ist Twitter durchaus ein geeignetes Instrument. Um die Tweets zu verfolgen, ist kein eigener Twitter Account notwendig.

Zur Mitverfolgung der Tweets einschliesslich der Reaktionen auf Twitter wären zwei Dinge beim nächsten Mal wünschenswert:

  • Einerseits hilft ein eindeutiger Hashtag das einfache Mitverfolgen aller Tweets zur Sitzung.
  • Und anderserseits wäre es sicher ein Mehrwert, wenn beispielsweise zentrale Argumente bzw. Inhalte aus der Sitzung kommuniziert würden, um auch inhaltlich folgen zu können.

Twitter als Werkzeug kann einen echten Beitrag zur verstärkten Transparenz der Diskussionen und Entscheidungen in einer Gemeinde und somit zu einer verstärkten Partizipation der Bürger führen.

Twittern aus dem Stadtparlament – eine weiteres Beispiel für die Nutzung von Social Media durch die Stadt St. Gallen!

Und: Das Experiment geht in die nächste Runde – wir freuen uns auf die nächste Sitzung!

PS. Vielen Dank an Roman Kohler von der Fachstelle Kommunikation für sein Feedback.

Modul ‘Medien und Politik’ im CAS Gemeindeentwicklung der FHS St. Gallen

15. Januar 2012 - 8:00

Im Rahmen des Zertifikatskurses (CAS) Gemeindeentwicklung der FHS St. Gallen fand in der vergangenen Woche das dritte Modul zum Thema Medien und Politik statt.

Das zweitägige Moduls gab einen Überblick zum Thema Medien und Politik. Ziel war vor allem die Sensibilisierung für neuere Entwicklungen im Kontext der Mediengesellschaft und ihrer möglicher Auswirkungen auf Gemeinden. Dabei wurden auf der Basis theoretischer Grundlagen aktuelle Entwicklungen thematisiert. Die Teilnehmenden reflektierten dazu aktuelle Forschungsergebnisse zu den Themen Mediengesellschaft und Medienlogik und wendeten diese auf ihr Arbeitsumfeld an.

Sabrina Baumgarter – Autorin der Dissertation Die Regierungskommunikation der Schweizer Kantone - gestaltete den ersten Tag und fokussierte insbesondere auf den Medienbegriff sowie die Themenbereiche der Medialisierung, der Mediengesellschaft sowie der Politik- und Medienlogik.

Der zweite Tag wurde von Hans-Dieter Zimmermann, FHS St. Gallen, geleitet und beschäftigte sich vor allem mit den Themen der Social Media im Kontext von Gemeinden sowie aktuelle Entwicklungen in den Themenbereichen von eGovernment und eGovernment 2.0, Open (Government) Data sowie Gemeinde 2.0 und eParticipation.

Der CAS Gemeindeentwicklung wird von der FHS St. Gallen  in Zusammenarbeit mit der Vereinigung St.Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten und dem Verband Thurgauer Gemeinden durchgeführt:

“Wer sich heute in der Gemeindeentwicklung engagiert, muss in unterschiedlichsten Spannungsfeldern bestehen können. Konflikt- und Projektmanagement oder politische Kommunikation sind zu Schlüsselkompetenzen geworden. Der Zertifikatslehrgang (Certificate of Advanced Studies/CAS) Gemeindeentwicklung trägt diesen Herausforderungen Rechnung. Lehrgangsteilnehmende eignen sich systematisch Wissen und Methoden an, um kommunal erfolgreich zu agieren.”

Bildquelle: flickr.con / Sympra (CC Lizenz)

Wie Gemeinden Social Media nutzen: Das Beispiel Buchs (SG)

28. Dezember 2011 - 19:00

Der Kanal GemeindeBuchsSG auf Youtube

Auch Gemeinden entdecken zunehmend Social Media für sich. Über das Beispiel der Gemeinde Buchs (SG) berichtete heute das Regionaljournal Ostschweiz auf DRS1 im Beitrag Buchs gibt sich modern auf Youtube.

Seit kurzem ist die Gemeinde auf Youtube mit einem eigenen Kanal präsent. In der Sendung BuchsNews wird über aktuelle Entwicklungen und Geschehnisse in der Gemeinde berichtet, die Sendung Dezember 2011 ist die zweite Produktion in dieser neuen Reihe.

Darüber hinaus ist Buchs auch auf Facebook präsent und bietet Apps für Apples iOS und Android Smartphones an.

Hans-Dieter Zimmermann von der FHS St. Gallen wurde zum neuen Angebot der Gemeinde Buchs befragt. Der Radiobeitrag ist hier abrufbar.

Das Thema Gemeinde 2.0 ist im Januar 2012 auch Thema des dritten Moduls Medien und Politik im CAS Gemeindeentwicklung, das von Hans-Dieter Zimmermann betreut wird.

Social Media Einsatz in Unternehmensberatungen – Ergebnisse eines Praxisprojekts an der FHS St. Gallen

22. Dezember 2011 - 7:00

Im Rahmen eines Praxisprojekts an der FHS St. Gallen haben sich vier Studierende des Bachelorstudiums Betriebsökonomie mit dem Thema Social Media und Unternehmensberatungen intensiv beschäftigt. Auftraggeber des Projektes war die Firma marcom source gmbh aus St. Gallen.

Das Team führte als Kern des Projekts eine Marktforschung durch und wollten herausfinden, wie Unternehmensberatungen Social Media einschätzen und einsetzen. Von knapp 200 angesprochenen Beratungen aus der Deutschschweiz haben 43% an der Onlineumfrage im Sommer 2011 teilgenommen.

Zwar gaben ca. 74% der Unternehmen an Social Media bereits einzusetzen – d.h. ca. 26% setzen sie bisher gar nicht ein -, die meisten, ca. ein Drittel, setzen sie aber ‘eher wenig‘ ein. Befragt nach der Einsatzhäufigkeit in der Zukunft wird die zunehmende Bedeutung von Social Media in Unternehmensberatungen deutlich: Mit einer Perspektive von 24 Monaten geben nur noch knapp 6% an, Social Media gar nicht einzusetzen, während fast 40% sie häufig oder sehr häufig einsetzen wollen (aktuell 14%). Und während aktuell noch knapp 21% der Befragten angeben, Social Media seien nicht wichtig, schrumpft dieser Anteil  in der Zwei-Jahresperspektive auf knapp 6%. Heute halten 8% Social Media für existenziell, in 24 Monaten bereits 21% der befragten Unternehmensberatungen.

Bei den heute eingesetzten Werkzeugen stehen Social Networks mit 15% und Newsletter mit 14% an den ersten Stellen, alle weiteren Werkzeuge werden relativ gleichmässig verteilt genutzt.

Einsatz von Social Media Werkzeugen bei Unternehmensberatungen (Quelle: Abschlussbericht des Praxisprojekts)

Die befragten Unternehmensberatungen setzen Social Media heute vor allem in den folgenden Bereichen ein: 1. Marketing,  2.Personal / Rekrutierung,  3.Interne Kommunikation,  4.Verkauf. Die erwähnten Bereiche werden von Unternehmensberatungen auch auf ihren Nutzen am höchsten eingestuft.

Befragt nach den Gründen für den Social Media Einsatz werden vor allem die Aspekte Image/Reputation, Networking und Kundenkontakt genannt gefolgt von der Unterstützung bei der Personalselektion.

Der (interne) Abschlussbericht des Projektes enthält weitere detaillierte Auswertungen.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Social Media bei Unternehmensberatungen bisher eine geringe Rolle spielen, sich aber mittelfristig zu einem wichtigen Instrument, das in unterschiedlichen Unternehmensbereichen eingesetzt wird, entwickeln wird.

Weitere Informationen sind via marcom source erhältlich.

Bildquelle: flickr.com/missrivs (CC Lizenz)

Richtlinien für Social Media-Anwendungen in der öffentlichen Verwaltung

20. Dezember 2011 - 8:00

Wie mit sozialen Netzwerken in öffentlichen Einrichtungen umgegangen werden sollte, ist in der aktuellen Publikation eines Kieler Wissenschaftlers nachzulesen. Ob die Nutzung auch unter Einhaltung von Datenschutzrichtlinien möglich ist, wird ein für Januar geplanter Sammelband zeigen. (Copyright: CAU, Foto: Jürgen Haacks)

Social Media beschäftigen zunehmend auch die öffentlichen Verwaltungen, sei es ass Instrument in der Kommunikation mit Bürgern, als Mittel der eParticipation oder als Mittel der internen Kollaboration.

Schnell taucht hier dann die Frage auf, wie gerade in öffentlichen Verwaltungen mit den Social Media umzugehen ist, wer wie aktiv sein darf und soll – der Ruf nach Verhaltensrichtlinien wird laut.

Dazu hat Sönke E. Schulz vom Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) aktuell die „Social Media Guidelines – Web 2.0 in der deutschen Verwaltung“.

“Das Buch enthält unter anderem Formulierungsvorschläge und Handlungsempfehlungen, die Einrichtungen als Orientierungshilfe für individuelle Richtlinien dienen sollen. [...]
Die aktuelle Publikation berücksichtigt daher aktuelle Anforderungen an die interne und externe Kommunikation und gibt zunächst Empfehlungen, wie soziale Medien eingesetzt werden können.”

In den Empfehlungen werden auch konkrete Formulierungsvorschläge gemacht.

Auch wenn das Werk sich auf Deutschalnd bezieht, so gibt es sicher wertvolle Hinweise für den Umgang mit Social Media in öffentlichen Verwaltungen auch in der Schweiz.

Das Buch ist im Volltext Online als pdf verfügbar.

Zwei aktuelle Studien zur eParticipation

8. Dezember 2011 - 7:00

Das Thema eParticipation bzw. die Online-gestützte Bürgerbeteiligung ist gegenwärtig in aller Munde und auch eines der zentralen Themen dieses Blogs.

Wir möchten auf zwei aktuelle Studien zum Thema hinweisen:

Die vom Centrum für Corporate Citizenship Deutschland herausgegebene Studie “Internet und digitale Bürgergesellschaft” untersucht insbesondere die Möglichkeiten und Wirklichkeiten der Internet-Nutzung durch und für die Bürgergesellschaft.

Abstract:

Ausgehend von der These, dass Social Media ein bislang ungehobenes Innovations- und Synergiepotenzial für bürgerschaftliches Engagement und Partizipation bieten, analysieren Serge Embacher und Alexandra Härtel in der CCCDebatte08 „Internet und digitale Bürgergesellschaft“ die Möglichkeiten und Wirklichkeiten der Internet-Nutzung durch und für die Bürgergesellschaft.

Aufbauend auf Erkenntnissen aus Gesprächen mit Experten für die Themen Bürgergesellschaft und/oder Social Media, mit Initiatoren zivilgesellschaftlicher Initiativen, die das Social Web intensiv nutzen und mit Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit in großen zivilgesellschaftlichen Organisationen, formulieren die Autoren Handlungsperspektiven für eine bessere Förderung der medialen Kompetenzen in zivilgesellschaftlichen Organisationen und bei bürgerschaftlich Engagierten.” (Quelle)

Zu den Ergebnissen:

Die wichtigste Erkenntnis lautet: Der Einsatz von Social Media ist weniger ein technisches Problem als vielmehr eine Kulturfrage. Zur Förderung der Nutzung von Social Media in der Bürgergesellschaft reicht die Vermittlung von Medienkompetenz nicht aus. Nicht minder entscheidend ist die Veränderung der Organisationskultur …” (Auszug aus dem Editorial der Studie, S. 5)

Die Studie CITIZEN 2.0 dokumentiert 17 Beispiele für Social Media und Verwaltungsinnovation und wurde von RedCut publiziert. Die Studie ist in Englisch, Deutsch und Französisch verfügbar und steht hier zum Download zur Verfügung.

Aus der Einleting: “Das Dokument soll keine Blaupause sein, sondern erfolgreiche Beispiele für Social Media und Verwaltungsinnovation aufzeigen, die zur Inspiration dienen können.”

In diesem Interview auf govfresh.com erläutert der RedCut CEO Hadi Barkat die Studie.

Bildquelle: flickr.com/opensourceway (CC Lizenz)

Datenmanagement und eHealth: Zusammenfassung eines Roundtables

7. Dezember 2011 - 8:00

Im Oktober fand einem Roundtable Gespräch zum Thema Datenmanagement und eHealth statt. Die FHS St. Gallen war durch Rainer Endl vertreten.

In dem Gespräch ging es um “die mannigfachen Aspekte des Datenmanagements und den wirtschaftlichen Einsatz von eHealth-Instrumenten. Zwei Resultate lassen sich vorwegnehmen: Zum einen besteht ein zünftiges Verbesserungspotenzial im Nutzen vorhandener Daten, zum andern waren sich die Experten einig: Effizientes Datenmanagement wird zusehends zum Erfolgsfaktor im Spital-Wettbewerb.

In der Zeitschrift Clinicum wurde jetzt eine Zusammenfassung (pdf) puliziert.

Das Kompetenzzentrum iCollaboration an der FHS St. Gallen sammelt Ideen für die Region

30. November 2011 - 9:00
Das Kompetenzzentrum iCollaboration sammelt Ideen für die Region Mit der Methodik des Crowdsourcings will die Region Appenzell AR – St.Gallen – Bodensee ihre Einwohner zur Ideenfindung mobilisieren. Jeder ist eingeladen, seine Ideen zur Weiterentwicklung der Region auf der Ideenplattform (www.crowdsourcing.i-collaboration.ch) einzugeben. Am 26. Januar findet das Standortforum (www.standortforum.ch) statt. Die besten Projektideen des Standortforums werden mit bis zu 10‘000.- belohnt. Interessiert? Dann besuche die Ideenplattform (www.crowdsourcing.i-collaboration.ch)oder melde dich fürs Standortforum(www.standortforum.ch) an. Das Team iCollaboration (http://www.i-collaboration.ch)  freut sich über jede Idee!

Mit der Methodik des Crowdsourcings will die Region Appenzell AR – St.Gallen – Bodensee ihre Einwohner zur Ideenfindung mobilisieren.

Jeder ist eingeladen, seine Ideen zur Weiterentwicklung der Region auf der Ideenplattform einzugeben.

Am 26. Januar findet das Standortforum statt. Die besten Projektideen des Standortforums werden mit bis zu 10‘000.- belohnt.

Interessiert? Dann besuche die Ideenplattform oder melde dich fürs Standortforum an.

Das Team iCollaboration der FHS St. Gallen freut sich über jede Idee!

“eDependability: Reliable and Trustworthy eStructures, eProcesses, eOperations and eServices for the Future” – Aufruf zur Teilnahme an der 25. Bled eConference

28. November 2011 - 7:30

Im Juni 2012 findet zum 25. Mal die Bled eConference in Bled, Slowenien, statt. Das Generalthema lautet diesmal “eDependability: Reliable and Trustworthy eStructures, eProcesses, eOperations and eServices for the Future“.

Damit will die Konferenz einen Beitrag leisten zur Auseinandersetzung mit den Abhängigkeiten von Wirtschaft und Gesellschaft von den Informations- und Kommunikations-Technologien.  Dazu aus dem Call for Papers:

The conference theme eDependability serves as a forum to discuss design and creation of reliable and trustworthy eStructures, eProcesses, eOperations and eServices. Is the silver standard that we reached enough? What needs to be done for the gold standard? Researchers, practitioners and policy makers are invited to contribute to the eDependability theme.”

Neben dem traditionellen Research Track sind für 2011 vier Special Interest Tracks vorgesehen:

Alle vier Tracks werden von Conference Co-Chairs organisiert, an die auch Anfragen direkt gerichtet werden können.

Frist für die Einreichung von Beiträgen ist der  20. Februar 2012.

Desweiteren können auch Proposals für die Organisation von PanelsWorkshops und weitere (Projekt-) Meetings eingereicht werden. Hier ist die Einreichungsfrist der 9. März  2012.

Studierende sind ebenfalls direkt angesprochen: Einerseits sind sie aufgerufen Proposals für innovative eBusiness Ideen und Software Prototypen für den Professor Rene W. Wagenaar ePrototype Bazaar einzureichen.

Darüber hinaus wird an der Bled eConference 2012 auch das Graduate Student Consortium wieder durchgeführt.

Weitere Informationen sind über die website www.bledconference.org abrufbar.

Aktuelle Informationen sind auch via Facebook und Twitter (@BledConference) verfügbar.

Eindrücke von vergangenen Konferenzen sind auf flickr.com abrufbar: Entweder über den Bled eConference’s photostream oder  über den Tag eBled.