Familie und Beziehung
Trinken sie?
Ein jüngerer Mann kommt in die Apotheke und verlangt die Apothekerin zu sprechen. Er ist höchst beunruhigt.
Mann: „Könnte es sein, dass ich einen Herzinfarkt habe? Mein Herz rast, ich habe so ein Druckgefühl in der Brust.“
Pharmama – schaut ihn an. Seine Hände zittern und er ist sehr nervös. Er ist etwas jung, aber, das muss nichts heissen. „Haben Sie Schmerzen?“
Mann: „Nein, das nicht. Aber mein Herz klopft ziemlich stark.“
Pharmama -hmm, mal schauen ob er sonst Risikofaktoren hat. „Hatte jemand in ihrer Familie schon einmal Herzprobleme?“
Mann: „Nein.“
Pharmama: „Haben Sie hohen Blutdruck?“
Mann: „Nein“.
Pharmama: „Wie sieht es aus mit Rauchen oder Alkohol?“
Mann (entrüstet) „Ich trinke keinen Alkohol! Ich bin Muslim!“
Pharmama: „Okay …“ (anderer Gedanke) „- aber was haben sie heute schon getrunken?“
Mann (überlegt): „Etwa 6 Tassen Kaffee, 3 Cola und 2 Red Bull seit der Party heute Nacht …“
Oha! Da hätten wir einen Grund für seine Symptome: Coffeinvergiftung irgendwer?
Tagged: Alkohol, Apotheke, Coffein, Kunde
Produkte-Test: Braun Multiquick 7 und Zubehör
Vor Weihnachten habe ich noch ein grösseres Paket von Braun zugeschickt bekommen. Mit diesem Inhalt:
Der Haarglätter hat ja glücklich einen neuen Besitzer gefunden. Jetzt muss ich noch meine Aufgabe erledigen und schreiben, wie sich der Stabmixer und Zubehör machen.
Der Stabmixer ist der Multiquick 7 SCHNURLOS, der Testsieger bei den Akkumixern bei Warentest letzten November (test-Ausgabe 8/2011). Dazu gab es – für mich eine Überraschung- noch das Zubehör: beim Mixer selbst einen Universal Zerkleinerer (500ml Fassung) – gut für Zwiebeln, Knoblauch, Nüsse … und die „Alles-in-einem-Küchenmaschine“ mit einem Raspel- und Schneidwerk für Obst und Gemüse – zum wahlweise fein oder grob raspeln oder zum Scheiben-schneiden. Der Knethaken verarbeitet in dem 1.5-Liter-Gefäss auch Fleisch, Teig oder Parmesankäse.
Zuerst aber mal der Stabmixer Multiquick 7. Eigentlich bin ich ja nicht so ein Fan von Kabellos. Klar, stört da nichts beim mixen, aber wenn man immer daran denken muss, dass das Ding aufgeladen ist … Aber der Mixer kommt mit einem netten Sockel mit integrierter Ladestation, die perfekt in die Küchenecke passt wo schon der Vorgänger von dem hier (auch ein Braun Handmixer) stand. Und wenn er aufgeladen ist, kann ich ihn vom Strom abhängen – er hält trotzdem lange. Laut Prospekt etwa 10 Anwendungen -ich bin im Moment bei 8 und er zeigt noch keine Ermüdungserscheinungen. Der Mix-Teil vorne ist aus rostfreiem Edelstahl -sieht auch edel aus und ist sicher etwas Hitzebeständiger?
Der erste Test des Stabmixers war eine Kürbissuppe. Direkt im Topf pürieren ist hier kein Problem – der Mixkopf hat auf der Seite so „Wellen“ das spritzt auch fast nicht. Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich die „2-Knopf-gleichzeitig-drück-Bedienung“ – man kann nur mixen, wenn man gleichzeitig mit dem Finger vorne und dem Daumen oben drückt. Ich denke mal, das ist eine gewisse Kindersicherung. Fazit jedenfalls: der Mixer püriert schnell und fein und lässt sich danach auch gut wieder waschen. Was will ich mehr? (Ach ja – und Junior schmeckt die Suppe)
Dann wollte ich mich doch ans Zubehör wagen, speziell den Aufsatz mit dem man auch Teig mischen können soll – auch Pizzateig. Das wollte ich jetzt zwar nicht – dafür aber Muffinteig. Junior half mit – wie man sieht ist auch das Doppelknopf-drücken für einen 4 jährigen kein Problem.
Praktischerweise kann man alle Zutaten oben ohne zu öffnen reinwerfen – durch dieselbe Öffnung, die bei anderer Anwendung zum schneiden, hacken und raspeln von Gemüse dient. Nur die Cranberrys habe ich danach zugeben müssen – ich wollte ja, dass sie ganz bleiben und der Kneter mischt doch ziemlich schnell (es gibt nur eine Geschwindigkeitseinstellung des Mixers).
Fazit: funktioniert auch tadellos – und geht alles einfach zu reinigen.
Für den Stabmixer gibt es noch mehr Zubehör: den aufsteckbaren Schwingbesen für Schlagrahm und Eiergerichte und den 1Liter Universalmixer für alles vom Eis-cruschen, Fleisch häckseln bis Cocktails mixen.
Ich denke, den Schwingbesen besorge ich mir noch.
Tagged: Braun, Multiquick, Werbung
tiptoi: Tippen und Lernen
Auf Weihnachten hat der Kleine ein spezielles Ravensburger-Buch bekommen, mit einem speziellen Stift - ein sogenanntes tiptoi-Set!
Mit dem Tiptoi-Stift kann er im Bauernhof-Buch verschiedene Dinge antippen und vieles zum Thema Bauernhof spielend erfahren: tippt er mit dem Stift auf ein Bild oder einen Text, erklingen passende Geräusche, Sprache oder Musik.
Eine intelligente Elektronik im Inneren des Stifts sorgt für Überraschungen und abwechslungsreiche Informationen. Mal verwandelt sich tiptoi in einen Geschichtenerzähler, mal in einen Spielleiter, mal erklärt er den Vier- bis Zehnjährigen spielerisch, was sie wissen möchten. Oder er stellt ihnen Aufgaben und überprüft ihre Antworten.
Hat man erst einmal ein Starter-Set mit Stift und Buch, kann man anschliessend jedes weitere Buch genau gleich nutzen, ohne einen neuen – verhältnismässig teuren – Stift anschaffen zu müssen!
Der Kleine spielt sehr gerne damit und kann sich erstaunlich lange mit dem tiptoi alleine beschäftigen!
Kennt Ihr dieses Spiel schon? Wie findet ihr es?
Mehr Spieltipps gibt es unter der Rubrik “Spiele“!
Zufallsfund
Das ist der Blister, den mir die Pharmaassistentin unter die Augen hält:
Ein Zufallsfund: Sie wollte einem Kunden eigentlich nur zeigen, wie die Tabletten aussehen und findet dann das.
Was gleich auffällt: eines der Blister ist leer (das sollte nicht sein – das ist ein 8er Blister, kein 7er).
Und dann noch etwas … seht ihr was da passiert ist?
- Ja, wir haben das der Firma gemeldet.
Tagged: Apotheke, Fehler, Medikament
Muss die Apotheke Medikamente auf Rechnung abgeben?
Situation: Der Kunde hat eine Krankenkasse, bei der das „Tiers garant“ gilt – das bedeutet, die Kasse hat keinen Vertrag mit den Apotheken gemacht, so dass bezogene Medikamente von der Apotheke nicht direkt der Krankenkasse abgerechnet werden können.
Dem Kunden passt das nicht (vielleicht hat er auch kein Geld dabei) und dann kommt gelegentlich das: „Sie müssen mir eine Rechnung stellen.“
Muss die Apotheke das?
Das findet sich so zum Teil auch als „Rat“ im Internet in verschiedenen Foren, auch hier auf einer Seite für die Assura Krankenkasse:
Das vom KVG vorgesehene System des „Tiers garant“ drängt sich bei ambulanten Leistungen als vernünftigstes Zahlungssystem auf. Kann der Versicherte seine Medikamente nicht bar bezahlen, muss der Apotheker ihm eine Rechnung ausstellen (Art. 42, Abs 3 KVG)
Was steht denn in dem erwähnten Artikel 42 des Krankenversicherungsgesetzes? Absatz 3:
Der Leistungserbringer muss dem Schuldner eine detaillierte und verständliche Rechnung zustellen. Er muss ihm auch alle Angaben machen, die er benötigt, um die Berechnung der Vergütung und die Wirtschaftlichkeit der Leistung überprüfen zu können. Im System des Tiers payant erhält die versicherte Person eine Kopie der Rechnung, die an den Versicherer gegangen ist. Bei stationärer Behandlung weist das Spital die auf Kanton und Versicherer entfallenden Anteile je gesondert aus. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten
Leistungserbringer hier = Apotheke. Schuldner = Krankenkasse. Aber hier steht Rechnung im Sinne von Quittung. Die Apotheke muss eine Quittung ausstellen, auf der die Leistung ersichtlich ist, sowie der Preis der Leistung. Da steht nichts davon, dass ich dem Patienten eine Rechnung ausstellen muss, die er erst später bezahlen kann.
Noch etwas deutlicher findet man das in den „Fragen und Antworten zur LOA“ auf der Seite der Santesuisse – dem Verband der Krankenversicherer:
18. Darf der Apotheker von Kunden, deren Krankenversicherer dem neuen Tarifvertrag nicht beitreten, Barzahlung verlangen, oder muss er eine Rechnung ausstellen?
Unter diesen Voraussetzungen gilt der Tiers garant. Im Tiers garant kann der Leistungserbringer auch Barzahlung verlangen. Allerdings ist in diesem Fall darauf zu achten, dass der Leistungserbringer dem Versicherten auch in diesem Fall eine detaillierte und verständliche Rechnung übergibt – sonst kann der Versicherer keine Rückerstattung vornehmen.
Eben: Rechnung im Sinne von Quittung. Nicht im Sinne von: jetzt beziehen, später zahlen.
In unserer Apotheke halten wir es so, dass wir im Normalfall Barzahlung verlangen. Nur in Fällen, wo wir die Kunden kennen, machen wir teilweise Ausnahmen. Das hat gute Gründe: die Zahlungsmoral ist leider häufig schlecht.
Tagged: Apotheke, Krankenkasse, Kunde, Rechnung, Tiers garant
Auf die Matte! Kein Theater mehr beim Umziehen
Das Problem: Wenn sich Kinder – wie zum Beispiel in der Krippe – an- und ausziehen sollen, stehen sie in der Regel nicht still. Erst recht nicht, wenn auch andere Kinder um sie herum nicht still stehen. Kommen sie mit nassen oder dreckigem Schuhwerk daher, ist innert kürzester Zeit nicht nur der ganze Boden in der Garderobe nass und dreckig, sondern in der Folge auch die Kindersocken und -füsse.
Selbstverständlich kann sich das Problem auch zu Hause stellen und auch mit deutlich weniger Kindern…
Drum geben wir die clevere Idee der “persönlichen Fussmatte”, die wir anlässlich eines Elternabends in der Krippe für unseren Kleinen basteln mussten, gerne weiter:
Man besorgt sich eine filzige Dämm- oder Teppichmatte aus dem Do-it, schneidet sie je nach Sujet zu und bemalt sie. Fertig ist die einzigartige Fussmatte, die als klar definierte Insel dazu dienen soll, die Kinder an einem Punkt zu parkieren!
Kennt Ihr das Theater beim An- und Ausziehen auch? Wie gefällt Euch dieser Tipp?
Weitere Basteltipps gibt es unter der Rubrik “Basteln und Dekorieren“!
Musikalische Achterbahnfahrt
Werbung für’s Zürcher Kammerorchester: unbedingt sehens- und hörenswert!
Klassische Musik als Achterbahnfahrt. Es ist eine Visualisation der ersten Violine der zweiten Symphony des Stückes von Ferdinand Ries. Die Kamera zeigt erst einen Ausschnitt des Stückes auf dem Notenblatt, dann fokussiert sie auf die Noten der ersten Violine und die Notenlinien werden zu Achterbahngeleisen. Die Noten sind exakt synchronisiert mit der Animation – so dass die typische Achterbahnfahrt der dramatischen Musik genau entspricht.
Tagged: Musik, vimeo
Wechselbad
Heute hatte ich einen seltsamen Tag. Einerseits hatte ich eine Menge gute Interaktionen mit Kunden, viele gute Gespräche, einige „Danke-schön’s“ und ein paar, die gesagt haben, dass das empfohlene Mittel gut gewirkt hat.
Und dazwischen das absolute Kontrastprogramm, ein paar Kunden, denen man es einfach nicht recht machen konnte.
Im Normalfall ist es eher entweder oder den Tag lang – da weiss man, was man hat (auch wenn es mal nicht gut ist) und nicht so ein Wechselbad der Gefühle.
Am schlimmsten fand ich die eine, die die Pharmaassistentin wegen einem komischen Ausschlag am Finger ausquetschte. Was sie ursprünglich verlangt hat ist ein Fingerling – so ein Kondomartiges Gummiding, um den Finger vor Feuchtigkeit zu schützen.
Als sie sah, dass ich frei war, wendete sie sich praktisch mitten im Gespräch von der Pharmaassistentin ab, um mir den Finger unter die Nase zu halten: „Was kann ich da noch machen?“
Ich schaute mir den Finger an: gerötet, am Rand schuppig, Nagel auch betroffen: weiss und verdickt, dazu eine allgemeine Entzündung, stellte ein paar Fragen:
Wie lange? - Schon lange.
Beisst es? - Nein.
Haben Sie sonst Allergien? Neurodermitis? Psoriasis? - Nein.
Was haben sie schon ausprobiert? – Viel. (Hmmpf, geht es etwas genauer?)
Hat irgendetwas davon geholfen? – Das Cortison, das ich nehme.
Wie lange schon? – Ein paar Wochen.
Ganz offensichtlich ist es aber noch nicht weg. … und wochenlang würde ich nicht eine Kortisoncreme auftragen, das dünnt die Haut aus und wenn es eine Infektion ist ….
Böser Blick: Ich weiss.
Für mich sah der Ausschlag weniger aus wie ein Ekzem, mehr wie ein Pilz – auch etwas schuppig und ihr Nagel ist auch verdickt, ich sage ihr das. – Nein. Es ist kein Pilz.
Haben sie es denn testen lassen beim Arzt? - Ja.
Und? Was sagt der denn? - Es waren verschiedene Ärzte und keiner hat mir gesagt, was es ist – die sind sich selbst nicht einig.
Ein Mittel zum auftragen will sie aber nicht mal ausprobieren (Nein), auch mein Hinweis, dass- wenn es nach mehreren Wochen Cortison nicht wirklich besser ist, es sinnvoll wäre mal etwas anderes zu probieren (Nein!) – und dass ich den Finger auch nicht unbedingt in Plastik hüllen würde – etwas luftdurchlässiges … wieder unterbricht sie mich: – Nein. Das ist gut so!
… nachdem ich merke, dass was immer ich sage, nicht ankommt, gebe ich die Beratung auf und verabschiede mich kurz um mich anderen Kunden zuzuwenden.
Sie (sauer) beim zahlen des Fingerlings zur Pharmaassistentin: „Manchmal geben die Apotheker gute Tipps. Ich dachte sie könnte das auch“
Kann ich – wenn man mir zuhört und nicht immer nur „Nein“ sagt.
Ich hatte schon Kunden mit ähnlichen Hautproblemen, denen haben zum Beispiel Umschläge mit Schwarztee enorm geholfen – aber das braucht am Anfang etwas Überzeugungsarbeit und Anleitung … und nachdem die nette Frau so abweisend zu mir war – Nee.
Tagged: Apotheke, Kunde
Die Motlies – monatlich eine neue tierische Geschichte!
Gehen Euch manchmal die Geschichten zum Erzählen aus? In diesem Fall könnten die Motlies helfen!
Die Motlies sind eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Tieren. Sie sind schrullig, schräg, witzig und sprechen „tierisch“. Da ist zum Beispiel Herold, der Igel, der Fischfilets mag. Oder Girlanda, die Giraffe, die noch sehr jung und etwas naiv ist. Oder aber auch Henry, das Rentier, das ziemlich vorlaut sein kann!
Zusammen erleben die Motlies jeden Monat ein neues, spannendes Abenteuer, wie zum Beispiel die Geschichte von Herold, der eine neue Sprache entdeckt:
Wie die Geschichte weiter geht, könnt Ihr direkt bei den Motlies weiterlesen! Und wenn Ihr einen tollen Bilderbuch-Effekt haben möchtet, könnt Ihr die Geschichte gleich als PDF-Datei herunter laden, ausdrucken und binden!
Alle bisher erschienenen Geschichten findet Ihr hier. Um auch weiterhin keine neuen Geschichten zu verpassen, könnt Ihr den Motlies via Facebook und Twitter folgen!
Und hier gehts zur Motlies Memory-App!
Kräftiges Spendenwachstum bei Helvetas
Zürich (ots) - Mit 22 Millionen Franken hat die Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas ein Rekordergebnis erzielt. Der Zuwachs beträgt gegenüber dem Vorjahr 16 Prozent. Die erfolgreiche Kampagne für sauberes Trinkwasser hat viele Spenderinnen ... Lesen Sie hier weiter...
Jack und Jill: so ungleich können Zwillinge sein
Jack führt das perfekte Leben: Er ist erfolgreich in seinem Job, hat eine tolle Familie und eine liebevolle Frau. Doch seine Zwillingsschwester Jill, die wie jedes Jahr zu Thanksgiving auf Besuch kommt, stört die Idylle. Ihre nervige Art und ihre ewigen Extrawünsche treiben Jack in den Wahnsinn und stellen sein Leben innerhalb weniger Stunden total auf den Kopf. Um sie loszuwerden, will Jack sie verkuppeln.
Die beiden Rollen der Zwillinge übernimmt Adam Sandler! An seiner Seite spielen auch Katie Holmes und Al Pacino.
Der Film läuft seit 26. Januar in den Schweizer Kinos – weitere Infos gibt es unter http://www.jackundjill.ch/
Die Angelones verlosen zwei Goodie-Packages mit je einem T-Shirt (Grössen M und L), einer Mütze und 2 Kinotickets! Wer an der Verlosung teilnehmen will, verrät uns den “dümmsten” Spruch, den er oder sie gegenüber einem Zwillingspaar gemacht hat und gibt uns die gewünschte Grösse des Shirts an.
Weitere Beiträge zum Thema Zwillinge:
Apotheken in aller Welt, 204: Jever, Deutschland
Und noch Mal Saskia:
Hier die Schlossapotheke aus Jever. Die Stadt ist relativ bekannt für ihr Bier Ein tolles Gebäude für eine Apotheke, sieht man selten
Jever – ich kannte vorher tatsächlich nur das Bier. Da gibt es also eine Stadt zu? (äh – natürlich umgekehrt).
Tagged: Apotheke, Deutschland, Foto, Jever
Ich verbuche das mal unter „Man kann es ja versuchen …“
Ich glaube ich erwähnte schon mal, dass es in der Apotheke und der Drogerie Muster gibt, ja?
Und dass die Muster gedacht sind zum ausprobieren für (potentielle) Kunden.
Aber …. was soll ich von folgendem mail halten, das wir bekommen haben? :
Ich suche nach neuen Kosmetikprodukten speziell für trockene und eher empfindliche Haut.
Haben Sie davon eventuell ein Müsterli?
Danke!
Freundliche Grüsse von Frau M. in Weitwegvonhier.
Versteht mich jetzt nicht falsch: ich gebe Muster gerne ab. Aber … die Frau wohnt fast 100 km weiter weg, war gewiss noch nie bei uns in der Apotheke oder Drogerie und will, dass wir ihr Müsterli schicken. Per Post (wie auch anders) was uns 7 Franken Porto kostet. Sie hat sicher ein paar Apotheken oder Drogerien bei sich in der Nähe (sie wohnt nicht auf einer einsamen Insel oder einer Oase in der Wüste) die sie fragen kann. Und andere Kosmetikprodukte als andere Läden haben wir auch nicht.
Was mich darauf bringt … wir sind sicher nicht die einzigen, die diese Anfrage bekommen haben -oder?
Tagged: Drogerie, Kundenwünsche
Die Mutter aller Drohungen
Wie oft habe ich es gedacht, wie oft habe ich es mir vorgenommen: „Noch einmal so blöd und ich haue ab! Furt. Für immer!“ Alles hinter mich lassen, irgendwohin fliehen, wos still ist und man mich in Ruhe lässt – das würde ich manchmal wirklich wollen.
Mit Liebesentzug oder gar mit dem Verlassen darf man Kindern nicht drohen, sagen Ratgeber, Experten und vor allem sagen das einem die eigenen Mütter und Schwiegermütter, die längst vergessen haben, dass sie genau diese Drohung selber schon ausgesprochen und zum Teil sogar – wenn auch nur für einen kurzen Moment – in die Tat umgesetzt haben. Zu traumatisch könnte die Reaktion der Kleinen auf eine solch brutale Drohung ausfallen, mit irreparablen Folgen für ihr weiteres Leben. Das gesamte Ur-Vertrauen könnte erschüttert werden.
Unüberlegt war bei mir diese sich langsam abzeichnende Drohung nicht. Immerhin stand die Erhaltung meiner geistigen Gesundheit auf dem Spiel, als ich sie aussprach: „Jetzt isch fertig luschtig. Mir langts!“, verkündete ich beim abendlichen Gezeter am Küchentisch und verlieh der Aussage mit einem Faustschlag auf den Tisch zusätzlich Gewicht, „ich haue ab! Jetzt. Definitiv. Dann könnt ihr schauen, wer in Zukunft für euch kocht!“
Doch statt des erwarteten Aufschreis und der mit Angst erfüllten und gleichzeitig um Vergebung bittenden Blicken der Buben, sah ich mich mit einer spitzbübischen, gleichgültigen Attitüde der beiden konfrontiert: „Wänn du nöd für eus chochsch, dänn chocht de Papi!“ Und als hätte es noch einen Beweis gebraucht, um ihre Unabhängigkeit von mir zu belegen, blickten beide triumphierend das gebauchpinselte Familienoberhaupt an, das seinerseits wortlos und achselzuckend da sass.
Bravo. Das hat man nun von der männlichen Emanzipation. Mütter dieser Welt, spricht die Mutter aller Drohungen niemals aus – ihr könnt nur das Gesicht verlieren!
mittwochs immer im Tagblatt der Stadt Zürich
Habt Ihr diese Drohung auch schon ausgesprochen? Oder wenigstens gedacht? Und? Mit welchem Resultat?
weitere Beiträge passend zum Thema:
http://www.dieangelones.ch/2010/10/wie-man-in-den-wald-ruft/Apotheken in aller Welt, 203: Esens, Deutschland
Besten Dank an Saskia für diese Bilder:
Ich lese schon seit fast einem Jahr bei dir mit und hab mich im Sommerurlaub mal auf Apothekenjagd begeben… Ergebnisse 1 siehst du hier. Alle drei Apotheken stammen aus Esens, eine Stadt an der Nordsee.
Die Bärenapotheke:
Die Löwenapotheke:
Die Hirschapotheke:
Die Stadt ist ja reich an Tier-Apotheken Der Baustil scheint auch typisch zu sein, den dunklen Backstein haben jedenfalls alle.
Tagged: Apotheke, Deutschland, Esens, Foto
Neuer Name für das ehemalige Tageszentrum des SRK Kanton Zürich
Zürich (ots) - Seit Januar hat das Tageszentrum des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton Zürich einen neuen Namen: Villa Vita, ambulante Sozialpsychiatrie SRK Kanton Zürich. Die Villa Vita ist die ambulante, spitalexterne psychiatrische ... Lesen Sie hier weiter...
Neue Versicherungskarten
Es ist ein neues Jahr und viele Leute haben eine neue Versicherung – mit entsprechend neuer Karte. Diejenigen, die die selbe Versicherung haben, haben nur zum Teil neue Karten bekommen, wenn etwas geändert hat.
Was ich mit Sicherheit aber sagen kann ist, dass wenn jemand mit einer Karte in die Apotheke kommt, die noch keinen Chip hat – er sicher in der Zwischenzeit eine neue Karte bekommen hat. Der Chip ist jetzt vorgeschrieben – auch wenn ich ihn immer noch nicht lesen kann: ich brauche den Magnetstreifen.
Kunde kommt mit Karte ohne Chip. Ich versuche es trotzdem die Deckung abzurufen, mit dem erwarteten Resultat.
Pharmama: „Entschuldigung, aber ich habe gerade versucht, ihre Versicherung zu validieren und die Karte von der ABC Krankenkasse ist gesperrt. Haben sie vielleicht eine neue Versicherungskarte?“
Patient: „Ja.“ *schaut mich an*
…. ok. das sollte keine rhetorische Frage sein, sondern eine Aufforderung. Also nochmal.
Pharmama: „Kann ich sie haben?“
Patient: „Ah, ja.“ *gibt mir die neue Karte*
…
Apropos ohne Chip.
Da kam letzthin einer mit einer neuen Versicherungskarte, wo er den Chip fein säuberlich herausgeschnitten hat. „Aus Gründen meiner Privatsphäre“ meinte er.
Tagged: Apotheke, Krankenkasse, Kunde
Mythos Zwilling: Die Rätsel um Hanni und Nanni
Bild: Der Konstanzer Bote
Als ich kürzlich gegenüber Zwillingen sass und deren Mutter beim abwechslungsweisen Füttern beobachtete, schossen mir einige Fragen durch den Kopf: „Müssen Zwillinge gleich gekleidet sein? Haben sie beider zur selben Zeit Hunger? Mögen sie denselben Brei? Essen sie gleich viel? Entwickeln sie sich folglich gleich weiter? Darf man Zwillinge überhaupt trennen?”
Zwillinge waren immer schon Gegenstand von Mythen und Vorurteilen. Insbesondere Eineiige wirken rätselhaft und faszinieren immer wieder aufs Neue.
Doch, welches sind die Ammenmärchen, die sich zum Teil seit Menschengedenken hartnäckig halten? Und wieviel Wahrheit steckt in ihnen?
Ihre Geburt- Zwillinge müssen per Kaiserschnitt geboren werden.
Eine Frau ist grundsätzlich fähig, Zwillinge natürlich zu gebären und längst nicht alle Zwillinge kommen per Kaiserschnitt zur Welt. Spricht man über drei oder mehr Kinder, besteht in der Tat ein erhöhtes Risiko und in solchen Fällen wählt man den Kaiserschnitt. - Zwillinge kommen immer zu früh auf die Welt.
Die Wahrscheinlichkeit von Frühgeburten in einer Zwillings-Schwangerschaft ist etwas höher. Gemäss Hebammen erfolgt die Geburt von Zwillingen im Schnitt allerdings in der 37. Woche. Viele Zwillinge kommen auch in der 40 Woche auf die Welt.
- Eineiige Zwillinge kann man nicht unterscheiden.
Kennt man eineiige Zwillinge gut, sieht man auch die feinen Unterschiede: so können sie verschiedene Stimmen oder Gesichtsausdrücke haben. Die Fingerabdrücke sind immer unterschiedlich!
- Zwillinge sehen nicht nur gleich aus, sondern verhalten sich auch gleich.
Zwillinge tendieren dazu, ihr Verhalten als Reaktion auf den anderen zu intensivieren und auszuweiten. Dieses Phänomen ist als Twin Escalation Syndrom bekannt: Zwilling A weint, Zwilling B weint lauter. Im Gegenzug weint Zwilling A gar noch lauter und so weiter und so fort. - Einer ist gut, einer ist böse.
Das Wesen von Zwillingen unterscheidet sich nicht mehr als dasjenige von gewöhnlichen Geschwistern. Aber da Zwillinge oft beweisen wollen, dass sie sich unterscheiden, neigen sie dazu, ihre Individualität und ihre Unterschiede stärker zum Ausdruck zu bringen. - Der Erstgeborene ist ein Führer, der Zweitgeborene ist ein Mitläufer.
Die Geburtenfolge hat keinen Einfluss auf Zwillinge. Aber wird Zwillingen ständig gesagt, dass einer von ihnen älter ist, beginnen sie oft, sich entsprechend zu verhalten. - Zwillinge sind die besten Freunde.
Obwohl das Band zwischen Zwillingen einzigartig ist, geniessen Zwillinge auch die Freundschaft mit anderen Kindern und sind nicht in jedem Fall automatisch die besten Freunde. - Zwillinge sind ständig im Konkurrenzkampf.
Auch Zwillinge sind dem Phänomen der Geschwisterrivalität unterworfen. Nicht mehr und nicht weniger als gewöhnliche Geschwister.
- Es ist doppelt so anstrengend, Zwillinge gross zu ziehen.
Wie die Liebe kann auch die Arbeit der Eltern nicht quantitativ gemessen werden. Die Arbeit kann auch als einfacher betrachtet werden, als gewöhnliche Geschwister gross zu ziehen, weil Zwillinge sich gegenseitig als Spielkamerad haben und Eltern nicht ständig Unterhalter sein müssen. Und der doppelten Arbeit kann schliesslich die doppelte Freude angerechnet werden! - Eineiige Zwillinge sind weniger intelligent, da sie sich ein Gehirn geteilt haben.
Im Kleinkindalter erscheint ihre Sprache im Vergleich mit gleichaltrigen Kindern oft etwa ein halbes Jahr unterentwickelt. Diese leichte Verzögerung, die jedoch im Laufe der Entwicklung ausgeglichen wird, lässt sich auf verschiedene Besonderheiten im Aufwachsen von Zwillingen zurückführen und hat nichts mit verminderter Intelligenz zu tun. - Zwillinge sollten nicht gemeinsam zur Schule.
Es gibt keine Beweise dafür, dass es vorteilhaft ist für Zwillinge, in getrennten Klassen platziert zu werden. Jedes Zwillingspaar ist anders und viele verschiedene Faktoren – wie z.B. die Dynamik ihrer Beziehung oder ihr individuelles Lernverhalten – spielen für den Entscheid eine Rolle. - Eineiige Zwillinge leiden unter den gleichen Krankheiten.
In vieler Hinsicht ist dies der Fall, da eineiige Zwillinge einen ähnlichen Genotyp haben. Aber ihre Gesundheit hängt auch von Lifestyle-, Umwelt-und anderen Faktoren ab. - Zwillinge “fühlen” sich gegenseitig auf Distanz.
Da Zwillinge viel Zeit miteinander verbringen, haben sie eine tiefere Empfindlichkeit, wie es aber auch Eltern und Kinder, Eheleute oder auch gewöhnliche Geschwister haben können. Weil Zwillinge oft ähnlich denken und handeln, können sie die Gedanken des anderen “lesen” oder Entscheidungen “vorhersehen.
Quellen: Bundesamt für Statistik, Myths about Multiples
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Zwillingen gemacht? Was ist wahr an diesen Mythen?
Weitere Beiträge und nützliche Links:
Apotheken in aller Welt: Irland
Von Rosmarie – für einmal das Innenleben einer Apotheke aus Irland. Von wo genau weiss ich leider nicht.
Hier schicke ich dir das „Innenleben“ einer Apotheke in Irland. Da kennen sie wahrscheinlich keine Schubladen!!…
So zum anschauen würde ich sagen, das sind alles die nicht rezeptpflichtigen Sachen. Vielleicht haben sie ja doch irgendwo Schubladen. Jedenfalls: als Warenpräsentation ist das ein ziemliches Negativbeispiel. Brrrr.
Tagged: Apotheke, Foto, Irland
Kindergarteneintritt: Die Qual der Wahl
Vor ein paar Tagen ist die Anmeldung für den Kindergarten des Kleinen ins Haus geflattert. Und auch dieses Mal gilt es, ein paar Entscheide zu fällen, die einem – vor lauter Möglichkeiten – nicht so einfach gemacht werden.
Dabei gilt es wohl auch zu bedenken, dass man sich früher über solche Sachen keinen Kopf zu machen brauchte. Es gab im Dorf einen Kindergarten und da ging man hin, wenn man 5 Jahre alt war. Ohne wenn und aber. Heute hingegen gibt es zig Punkte, die man als Eltern in Betracht ziehen sollte, bevor man sich im Namen des Kindes für den “besten Kindergarten überhaupt” entscheidet:
Das “richtige” Alter für den Kindergarteneintritt
Das Kind sollte die sog. Kindergartenreife erlangt haben: es verkraftet eine Trennung von seinen Eltern, kann selbständig die Toilette aufsuchen, sich alleine an- und ausziehen und seine Bedürfnisse mitteilen. Unsichere Eltern können sich zur Einschätzung der Kindergartenreife an den Kinderarzt wenden. Ist das Kind noch nicht so weit, hat aber das entsprechende Alter schon, können die Eltern einen Antrag auf Rückstellung einreichen. Interessanterweise werden im Kanton Zürich zwischen 10 und 20% aller neu eintretenden Kinder vorzeitig in den Kindergarten aufgenommen, aber jedes vierte Kind muss diesen aufgrund mangelnder «Reife» wieder verlassen. Für das Kind ist das eine grosse Enttäuschung und für die Eltern frustrierend. Ganz zu schweigen, dass der Krippenplatz bereits gekündigt wurde und nicht mehr so einfach wieder zur Verfügung steht…
Privater oder öffentlicher Kindergarten, Montessori, Rudolf Steiner oder gar ein Sport- oder Waldkindergarten?
Welcher Kindergarten hat das “beste” pädagogische Konzept? Soll das Kind in einem Montessori-Kindergarten “Baumeister seiner selbst” werden oder in einem Rudolf Steiner Kindergarten mit “Kopf, Herz und Hand” die Welt entdecken oder im Waldkindergarten lernen, bei Wind und Wetter draussen zu sein? Auch öffentliche Kindergärten bieten zeitgemässe pädagogische Konzepte an, die viele der obgenannten Grundsätze berücksichtigen. Und ob privat oder öffentlich entscheidet letztlich auch das Portemonnaie…
Wie sieht es mit dem Hort aus?
Wie flexibel sind die Betreuungszeiten? Gibt es eine Überbrückung für die Schulferien? Gibt es Jokertage? Private Horte sind i.d.R. flexibler als Schulhorte, aber meist auch teurer. Und: Wo gibt es überhaupt freie Hortplätze und wie läuft das Anmeldeprozedere?
Lage und Schulweg
Ebenfalls nicht ganz so banal, ist die Frage der optimalen Lage des Kindergartens: Ist er von zuhause gut erreichbar? Ist der Weg sicher? Ist in der Nähe des gewünschten Kindergarten überhaupt ein Hortplatz zu haben? Häufig entscheidet nämlich der Hort über den “besten” Kindergarten. Und aus Praktikabilitätsgründen ist auch die Verbindung mit dem eigenen Arbeitsweg entscheidend für die Wahl der besten Lage des Kindergartens.
Geschwister: in denselben Kindergarten oder nicht?
Bei Geschwistern gibt es keine Faustregel für die beste Lösung: Einerseits verläuft die Eingewöhnung der Jüngeren im selben Kindergarten schneller und einfacher, da die Grösseren als Bezugspersonen dienen, andererseits lernen beide rascher selbständig und unabhängig zu sein, wenn sie verschiedene Institutionen besuchen. Auch in dieser Frage sollte man nicht zu dogmatisch vorgehen, denn ausserhalb von Städten, stellt sich diese Frage kaum, da meist pro Gemeinde nur ein Kindergarten in Frage kommt. Und es funktioniert auch da.
Die Familie ist wichtiger als der beste Kindergarten
Im Gegensatz zum Grossen, der geschlagene 5 Jahre alt war, als er letzten Sommer in den Kindergarten eintrat, gehört der Kleine nun zu den jüngeren, die aufgeboten werden. Unser Kindergarten liegt eigentlich ausserhalb des “normalen” Einzugsgebietes, doch da wir täglich ohnehin alle in diese Richtung laufen – jetzt noch in die Krippe bzw. nachher in den Hort und auch zu unseren Arbeitsplätzen – macht die Lage dennoch Sinn. Und auch wenn es sich um einen öffentlichen Kindergarten handelt, so hat uns seine pädagogische Ausrichtung überzeugt. Wir sind mit dieser Multi-Kulti-Lösung bisher sehr zufrieden und sind der Meinung, dass die Art und Weise, wie Eltern ihr Kind erziehen, und was in der Familie geschieht, bedeutsamer ist als jeder “noch so gute” Kindergarten.
In diesem Sinne sehen wir auch dem Kindergarteneintritt des Kleinen positiv entgegen und denken immer wieder: Es gibt unzählige Orte in der Schweiz, in denen sich all diese Fragen gar nicht stellen. Und noch überall haben es die Kinder überlebt!
Wie seid Ihr in der Kindergartenfrage vorgegangen? Welche Kriterien sind Euch wichtig? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
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