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Kinder und Schule

Trinken sie?

Pharmama - 4. Februar 2012 - 12:13

Ein jüngerer Mann kommt in die Apotheke und verlangt die Apothekerin zu sprechen. Er ist höchst beunruhigt.

Mann: „Könnte es sein, dass ich einen Herzinfarkt habe? Mein Herz rast, ich habe so ein Druckgefühl in der Brust.“

Pharmama – schaut ihn an. Seine Hände zittern und er ist sehr nervös. Er ist etwas jung, aber, das muss nichts heissen. „Haben Sie Schmerzen?“

Mann: „Nein, das nicht. Aber mein Herz klopft ziemlich stark.“

Pharmama -hmm, mal schauen ob er sonst Risikofaktoren hat. „Hatte jemand in ihrer Familie schon einmal Herzprobleme?“

Mann: „Nein.“

Pharmama: „Haben Sie hohen Blutdruck?“

Mann: „Nein“.

Pharmama: „Wie sieht es aus mit Rauchen oder Alkohol?“

Mann (entrüstet) „Ich trinke keinen Alkohol! Ich bin Muslim!“

Pharmama: „Okay …“ (anderer Gedanke) „- aber was haben sie heute schon getrunken?“

Mann (überlegt): „Etwa 6 Tassen Kaffee, 3 Cola und 2 Red Bull seit der Party heute Nacht …“

Oha! Da hätten wir einen Grund für seine Symptome: Coffeinvergiftung irgendwer?


Tagged: Alkohol, Apotheke, Coffein, Kunde

Produkte-Test: Braun Multiquick 7 und Zubehör

Pharmama - 4. Februar 2012 - 10:03

Vor Weihnachten habe ich noch ein grösseres Paket von Braun zugeschickt bekommen. Mit diesem Inhalt:

Der Haarglätter hat ja glücklich einen neuen Besitzer gefunden. Jetzt muss ich noch meine Aufgabe erledigen und schreiben, wie sich der Stabmixer und Zubehör machen.

Der Stabmixer ist der Multiquick 7 SCHNURLOS, der Testsieger bei den Akkumixern bei Warentest letzten November (test-Ausgabe 8/2011). Dazu gab es – für mich eine Überraschung- noch das Zubehör: beim Mixer selbst einen Universal Zerkleinerer (500ml Fassung) – gut für Zwiebeln, Knoblauch, Nüsse … und die „Alles-in-einem-Küchenmaschine“ mit einem Raspel- und Schneidwerk für Obst und Gemüse – zum wahlweise fein oder grob raspeln oder zum Scheiben-schneiden. Der Knethaken verarbeitet in dem 1.5-Liter-Gefäss auch Fleisch, Teig oder Parmesankäse.

Zuerst aber mal der Stabmixer Multiquick 7. Eigentlich bin ich ja nicht so ein Fan von Kabellos. Klar, stört da nichts beim mixen, aber wenn man immer daran denken muss, dass das Ding aufgeladen ist …  Aber der Mixer kommt mit einem netten Sockel mit integrierter Ladestation, die perfekt in die Küchenecke passt wo schon der Vorgänger von dem hier (auch ein Braun Handmixer) stand. Und wenn er aufgeladen ist, kann ich ihn vom Strom abhängen – er hält trotzdem lange. Laut Prospekt etwa 10 Anwendungen -ich bin im Moment bei 8 und er zeigt noch keine Ermüdungserscheinungen. Der Mix-Teil vorne ist aus rostfreiem Edelstahl  -sieht auch edel aus und ist sicher etwas Hitzebeständiger?

Der erste Test des Stabmixers war eine Kürbissuppe. Direkt im Topf pürieren ist hier kein Problem – der Mixkopf hat auf der Seite so „Wellen“ das spritzt auch fast nicht. Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich die „2-Knopf-gleichzeitig-drück-Bedienung“ – man kann nur mixen, wenn man gleichzeitig mit dem Finger vorne und dem Daumen oben drückt. Ich denke mal, das ist eine gewisse Kindersicherung. Fazit jedenfalls: der Mixer püriert schnell und fein und lässt sich danach auch gut wieder waschen. Was will ich mehr? (Ach ja – und Junior schmeckt die Suppe)

Dann wollte ich mich doch ans Zubehör wagen, speziell den Aufsatz mit dem man auch Teig mischen können soll – auch Pizzateig. Das wollte ich jetzt zwar nicht – dafür aber Muffinteig. Junior half mit – wie man sieht ist auch das Doppelknopf-drücken für einen 4 jährigen kein Problem.

Praktischerweise kann man alle Zutaten oben ohne zu öffnen reinwerfen – durch dieselbe Öffnung, die bei anderer Anwendung zum schneiden, hacken und raspeln von Gemüse dient. Nur die Cranberrys habe ich danach zugeben müssen – ich wollte ja, dass sie ganz bleiben und der Kneter mischt doch ziemlich schnell (es gibt nur eine Geschwindigkeitseinstellung des Mixers).

Fazit: funktioniert auch tadellos – und geht alles einfach zu reinigen.

 

 

 

Für den Stabmixer gibt es noch mehr Zubehör: den aufsteckbaren Schwingbesen für Schlagrahm und Eiergerichte und den 1Liter Universalmixer für alles vom Eis-cruschen, Fleisch häckseln bis Cocktails mixen.

Ich denke, den Schwingbesen besorge ich mir noch.


Tagged: Braun, Multiquick, Werbung

Zufallsfund

Pharmama - 3. Februar 2012 - 10:42

Das ist der Blister, den mir die Pharmaassistentin unter die Augen hält:

Ein Zufallsfund: Sie wollte einem Kunden eigentlich nur zeigen, wie die Tabletten aussehen und findet dann das.

Was gleich auffällt: eines der Blister ist leer (das sollte nicht sein – das ist ein 8er Blister, kein 7er).

Und dann noch etwas … seht ihr was da passiert ist?

- Ja, wir haben das der Firma gemeldet.


Tagged: Apotheke, Fehler, Medikament

Muss die Apotheke Medikamente auf Rechnung abgeben?

Pharmama - 3. Februar 2012 - 7:50

Situation: Der Kunde hat eine Krankenkasse, bei der das „Tiers garant“ gilt – das bedeutet, die Kasse hat keinen Vertrag mit den Apotheken gemacht, so dass bezogene Medikamente von der Apotheke nicht direkt der Krankenkasse abgerechnet werden können.

Dem Kunden passt das nicht (vielleicht hat er auch kein Geld dabei) und dann kommt gelegentlich das: „Sie müssen mir eine Rechnung stellen.“

Muss die Apotheke das?

Das findet sich so zum Teil auch als „Rat“ im Internet in verschiedenen Foren, auch hier auf einer Seite für die Assura Krankenkasse:

Das vom KVG vorgesehene System des „Tiers garant“ drängt sich bei ambulanten Leistungen als vernünftigstes Zahlungssystem auf. Kann der Versicherte seine Medikamente nicht bar bezahlen, muss der Apotheker ihm eine Rechnung ausstellen (Art. 42, Abs 3 KVG)

Was steht denn in dem erwähnten Artikel 42 des Krankenversicherungsgesetzes? Absatz 3:

Der Leistungserbringer muss dem Schuldner eine detaillierte und verständliche Rechnung zustellen. Er muss ihm auch alle Angaben machen, die er benötigt, um die Berechnung der Vergütung und die Wirtschaftlichkeit der Leistung überprüfen zu können. Im System des Tiers payant erhält die versicherte Person eine Kopie der Rechnung, die an den Versicherer gegangen ist. Bei stationärer Behandlung weist das Spital die auf Kanton und Versicherer entfallenden Anteile je gesondert aus. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten

Leistungserbringer hier = Apotheke. Schuldner = Krankenkasse. Aber hier steht Rechnung im Sinne von Quittung. Die Apotheke muss eine Quittung ausstellen, auf der die Leistung ersichtlich ist, sowie der Preis der Leistung. Da steht nichts davon, dass ich dem Patienten eine Rechnung ausstellen muss, die er erst später bezahlen kann.

Noch etwas deutlicher findet man das in den „Fragen und Antworten zur LOA“ auf der Seite der Santesuisse – dem Verband der Krankenversicherer:

18. Darf der Apotheker von Kunden, deren Krankenversicherer dem neuen Tarifvertrag nicht beitreten, Barzahlung verlangen, oder muss er eine Rechnung ausstellen?

Unter diesen Voraussetzungen gilt der Tiers garant. Im Tiers garant kann der Leistungserbringer auch Barzahlung verlangen. Allerdings ist in diesem Fall darauf zu achten, dass der Leistungserbringer dem Versicherten auch in diesem Fall eine detaillierte und verständliche Rechnung übergibt – sonst kann der Versicherer keine Rückerstattung vornehmen.

Eben: Rechnung im Sinne von Quittung. Nicht im Sinne von: jetzt beziehen, später zahlen.

In unserer Apotheke halten wir es so, dass wir im Normalfall Barzahlung verlangen. Nur in Fällen, wo wir die Kunden kennen, machen wir teilweise Ausnahmen.  Das hat gute Gründe: die Zahlungsmoral ist leider häufig schlecht.


Tagged: Apotheke, Krankenkasse, Kunde, Rechnung, Tiers garant

Musikalische Achterbahnfahrt

Pharmama - 2. Februar 2012 - 20:36

Werbung für’s Zürcher Kammerorchester: unbedingt sehens- und hörenswert!

Klassische Musik als Achterbahnfahrt. Es ist eine Visualisation der ersten Violine der zweiten Symphony des Stückes von Ferdinand Ries. Die Kamera zeigt erst einen Ausschnitt des Stückes auf dem Notenblatt, dann fokussiert sie auf die Noten der ersten Violine und die Notenlinien werden zu Achterbahngeleisen. Die Noten sind exakt synchronisiert  mit der Animation – so dass die typische Achterbahnfahrt der dramatischen Musik genau entspricht.


Tagged: Musik, vimeo

Wechselbad

Pharmama - 2. Februar 2012 - 13:31

Heute hatte ich einen seltsamen Tag. Einerseits hatte ich eine Menge gute Interaktionen mit Kunden, viele gute Gespräche, einige „Danke-schön’s“ und ein paar, die gesagt haben, dass das empfohlene Mittel gut gewirkt hat.

Und dazwischen das absolute Kontrastprogramm, ein paar Kunden, denen man es einfach nicht recht machen konnte.

Im Normalfall ist es eher entweder oder den Tag lang – da weiss man, was man hat (auch wenn es mal nicht gut ist) und nicht so ein Wechselbad der Gefühle.

Am schlimmsten fand ich die eine, die die Pharmaassistentin wegen einem komischen Ausschlag am Finger ausquetschte. Was sie ursprünglich verlangt hat ist ein Fingerling – so ein Kondomartiges Gummiding, um den Finger vor Feuchtigkeit zu schützen.

Als sie sah, dass ich frei war, wendete sie sich praktisch mitten im Gespräch von der Pharmaassistentin ab, um mir den Finger unter die Nase zu halten: „Was kann ich da noch machen?“

Ich schaute mir den Finger an: gerötet, am Rand schuppig, Nagel auch betroffen: weiss und verdickt, dazu eine allgemeine Entzündung, stellte ein paar Fragen:

Wie lange?  - Schon lange.

Beisst es?  - Nein.

Haben Sie sonst Allergien? Neurodermitis? Psoriasis? - Nein.

Was haben sie schon ausprobiert? – Viel. (Hmmpf, geht es etwas genauer?)

Hat irgendetwas davon geholfen? – Das Cortison, das ich nehme.

Wie lange schon? – Ein paar Wochen.

Ganz offensichtlich ist es aber noch nicht weg. … und wochenlang würde ich nicht eine Kortisoncreme auftragen, das dünnt die Haut aus und wenn es eine Infektion ist ….

Böser Blick: Ich weiss.

Für mich sah der Ausschlag weniger aus wie ein Ekzem, mehr wie ein Pilz – auch etwas schuppig und ihr Nagel ist auch verdickt, ich sage ihr das. –  Nein. Es ist kein Pilz.

Haben sie es denn testen lassen beim Arzt? - Ja.

Und? Was sagt der denn? - Es waren verschiedene Ärzte und keiner hat mir gesagt, was es ist – die sind sich selbst nicht einig.

Ein Mittel zum auftragen will sie aber nicht mal ausprobieren (Nein), auch mein Hinweis, dass- wenn es nach mehreren Wochen Cortison nicht wirklich besser ist, es sinnvoll wäre mal etwas anderes zu probieren (Nein!) – und dass ich den Finger auch nicht unbedingt in Plastik hüllen würde – etwas luftdurchlässiges … wieder unterbricht sie mich: – Nein. Das ist gut so!

… nachdem ich merke, dass was immer ich sage, nicht ankommt, gebe ich die Beratung auf und verabschiede mich kurz um mich anderen Kunden zuzuwenden.

Sie (sauer) beim zahlen des Fingerlings zur Pharmaassistentin: „Manchmal geben die Apotheker gute Tipps. Ich dachte sie könnte das auch“

Kann ich – wenn man mir zuhört und nicht immer nur „Nein“ sagt.

Ich hatte schon Kunden mit ähnlichen Hautproblemen, denen haben zum Beispiel Umschläge mit Schwarztee enorm geholfen – aber das braucht am Anfang etwas Überzeugungsarbeit und Anleitung … und nachdem die nette Frau so abweisend zu mir war – Nee.


Tagged: Apotheke, Kunde

Kräftiges Spendenwachstum bei Helvetas

Presseportal.ch - Soziales - 2. Februar 2012 - 9:30
Helvetas [Pressemappe]
Zürich (ots) - Mit 22 Millionen Franken hat die Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas ein Rekordergebnis erzielt. Der Zuwachs beträgt gegenüber dem Vorjahr 16 Prozent. Die erfolgreiche Kampagne für sauberes Trinkwasser hat viele Spenderinnen ... Lesen Sie hier weiter...

Apotheken in aller Welt, 204: Jever, Deutschland

Pharmama - 1. Februar 2012 - 12:59

Und noch Mal Saskia:

Hier die Schlossapotheke aus Jever. Die Stadt ist relativ bekannt für ihr Bier Ein tolles Gebäude für eine Apotheke, sieht man selten

Jever – ich kannte vorher tatsächlich nur das Bier. Da gibt es also eine Stadt zu? (äh – natürlich umgekehrt).

 


Tagged: Apotheke, Deutschland, Foto, Jever

Ich verbuche das mal unter „Man kann es ja versuchen …“

Pharmama - 1. Februar 2012 - 7:03

Ich glaube ich erwähnte schon mal, dass es in der Apotheke und der Drogerie Muster gibt, ja?

Und dass die Muster gedacht sind zum ausprobieren für (potentielle) Kunden.

Aber …. was soll ich von folgendem mail halten, das wir bekommen haben? :

Ich suche nach neuen Kosmetikprodukten speziell für trockene und eher empfindliche Haut.
Haben Sie davon eventuell ein Müsterli?
Danke!
Freundliche Grüsse von Frau M. in Weitwegvonhier.

Versteht mich jetzt nicht falsch: ich gebe Muster gerne ab. Aber … die Frau wohnt fast 100 km weiter weg, war gewiss noch nie bei uns in der Apotheke oder Drogerie und will, dass wir ihr Müsterli schicken. Per Post (wie auch anders) was uns 7 Franken Porto kostet. Sie hat sicher ein paar Apotheken oder Drogerien bei sich in der Nähe (sie wohnt nicht auf einer einsamen Insel oder einer Oase in der Wüste) die sie fragen kann. Und andere Kosmetikprodukte als andere Läden haben wir auch nicht.

Was mich darauf bringt … wir sind sicher nicht die einzigen, die diese Anfrage bekommen haben -oder?


Tagged: Drogerie, Kundenwünsche

Apotheken in aller Welt, 203: Esens, Deutschland

Pharmama - 31. Januar 2012 - 14:01

Besten Dank an Saskia für diese Bilder:

Ich lese schon seit fast einem Jahr bei dir mit und hab mich im Sommerurlaub mal auf Apothekenjagd begeben… Ergebnisse 1 siehst du hier. Alle drei Apotheken stammen aus Esens, eine Stadt an der Nordsee.

Die Bärenapotheke:

Die Löwenapotheke:

Die Hirschapotheke:

Die Stadt ist ja reich an Tier-Apotheken Der Baustil scheint auch typisch zu sein, den dunklen Backstein haben jedenfalls alle.


Tagged: Apotheke, Deutschland, Esens, Foto

Neuer Name für das ehemalige Tageszentrum des SRK Kanton Zürich

Presseportal.ch - Soziales - 31. Januar 2012 - 7:30
Schweizerisches Rotes Kreuz Zürich [Pressemappe]
Zürich (ots) - Seit Januar hat das Tageszentrum des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton Zürich einen neuen Namen: Villa Vita, ambulante Sozialpsychiatrie SRK Kanton Zürich. Die Villa Vita ist die ambulante, spitalexterne psychiatrische ... Lesen Sie hier weiter...

Neue Versicherungskarten

Pharmama - 31. Januar 2012 - 7:22

Es ist ein neues Jahr und viele Leute haben eine neue Versicherung – mit entsprechend neuer Karte. Diejenigen, die die selbe Versicherung haben, haben nur zum Teil neue Karten bekommen, wenn etwas geändert hat.

Was ich mit Sicherheit aber sagen kann ist, dass wenn jemand mit einer Karte in die Apotheke kommt, die noch keinen Chip hat – er sicher in der Zwischenzeit eine neue Karte bekommen hat. Der Chip ist jetzt vorgeschrieben – auch wenn ich ihn immer noch nicht lesen kann: ich brauche den Magnetstreifen.

Kunde kommt mit Karte ohne Chip. Ich versuche es trotzdem die Deckung abzurufen, mit dem erwarteten Resultat.

Pharmama: „Entschuldigung, aber ich habe gerade versucht, ihre Versicherung zu validieren und die Karte von der ABC Krankenkasse ist gesperrt. Haben sie vielleicht eine neue Versicherungskarte?“

Patient: „Ja.“ *schaut mich an*

…. ok. das sollte keine rhetorische Frage sein, sondern eine Aufforderung. Also nochmal.

Pharmama: „Kann ich sie haben?“

Patient: „Ah, ja.“ *gibt mir die neue Karte*

Apropos ohne Chip.

Da kam letzthin einer mit einer neuen Versicherungskarte, wo er den Chip fein säuberlich herausgeschnitten hat. „Aus Gründen meiner Privatsphäre“  meinte er.

 


Tagged: Apotheke, Krankenkasse, Kunde

VZ-Netzwerke begrüßen den Entwurf einer EU-Datenschutzverordnung als Schritt in die richtige Richtung

Studivz - 30. Januar 2012 - 20:49

Berlin, 26. Januar 2012 –  Die Europäische Kommission hat am Mittwoch, den 25.01.2012, den Entwurf einer neuen EU-Datenschutzverordnung bekannt gegeben. Dies kommentiert das Unternehmen VZ-Netzwerke wie folgt:

Wir begrüßen eine zukünftige Umsetzung der EU-Datenschutzverordnung. Sie wird dafür sorgen, dass Anbieter sozialer Netzwerke jedweder Herkunft nach den strengen darin verankerten Prinzipien arbeiten müssen.

Die VZ-Netzwerke gehen heute schon vielfach über den deutschen Datenschutz hinaus. Unsere Nutzer haben die Verfügungshoheit über ihre Daten: Nutzer, die sich auf unseren Plattformen anmelden, sind grundsätzlich durch die strengsten Voreinstellungen geschützt. Löscht ein Nutzer sein Profil, sind seine Daten komplett und unwiederbringlich gelöscht. Außerdem sind Profile auf unseren Plattformen nicht durch Suchmaschinen oder „OpenSocial“ Anwendungen auslesbar. Unabhängige Stellen wie der TÜV Süd bestätigen dies.

Die EU-Datenschutzverordnung bringt die Rechte von Internetnutzern auf einen richtigen Weg. Wir verbinden damit die Hoffnung, dass der strenge deutsche Datenschutz dem weiteren Gesetzgebungsprozess zum Vorbild dienen wird. Die VZ-Netzwerke richten sich nach ihm und gehen darüber hinaus.
Die Sensibilisierung für den Datenschutz wächst in Deutschland. Wir erwarten daher, dass dieser zunehmend ein entscheidendes Kriterium für die Wahl des passenden Sozialen Netzwerks sein wird.

Über die VZ-Netzwerke
Die VZ Netzwerke verfügen mit schülerVZ (www.schuelerVZ.net), studiVZ (www.studiVZ.net) und meinVZ/freundeVZ (www.meinVZ.net, www.freundeVZ.net) über Onlinenetzwerke für alle Internetnutzer ab 10 Jahren. Mehr als 16 Millionen Mitglieder sind in den VZ-Netzwerken registriert, um sich online aktiv auszutauschen und mit Freunden, Kollegen und Bekannten in Kontakt zu bleiben.
Das Unternehmen VZ Netzwerke Ltd (ursprünglich studiVZ Ltd.) wurde im Oktober 2005 gegründet und gehört seit Januar 2007 zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin. CEO der VZ Netzwerke ist seit Oktober 2011 Stefanie Waehlert.

Pressekontakt VZ-Netzwerke:
Sweelin Heuss
Tel.: +49 (0) 30 40 50 427 231
E-Mail: pr@vz.net

Apotheken in aller Welt: Irland

Pharmama - 30. Januar 2012 - 12:05

Von Rosmarie – für einmal das Innenleben einer Apotheke aus Irland. Von wo genau weiss ich leider nicht.

Hier schicke ich dir das „Innenleben“ einer Apotheke in Irland. Da kennen sie wahrscheinlich keine Schubladen!!…

So zum anschauen würde ich sagen, das sind alles die nicht rezeptpflichtigen Sachen. Vielleicht haben sie ja doch irgendwo Schubladen. Jedenfalls: als Warenpräsentation ist das ein ziemliches Negativbeispiel. Brrrr.


Tagged: Apotheke, Foto, Irland

GamingXP Review: Gärten der Zeit & Township

Studivz - 30. Januar 2012 - 8:46

Das Special von OnlineXP #11 widmet sich wieder der Online-Spielelandschaft in den VZ-Netzwerken:

Gärten der Zeit

Mit einer Zeitmaschine, die in Ihrem Garten steht, reisen Sie unter Anleitung von Alistair Wells zu verschiedenen historischen Orten. Dort verbergen sich zahlreiche Dinge, die nicht in die jeweilige Zeit gehören. Als aufstrebendes Mitglied der Zeitgesellschaft haben Sie sich der Herstellung von Ordnung in diesem temporalen Chaos verschrieben. Lesen Sie den gesamten Testbericht in der aktuellen Ausgabe von OnlineXP, dem ersten Online- und Browsergames-Magazin. www.onlinexp.de

Township
Das Konzept ist aus den vielzähligen Bauernhofspielen à la „FarmVille“ bekannt. Doch diesmal gilt es nicht nur eine Farm zu betreuen, sondern gleich eine ganze Stadt zu gründen. Rasch wuselt es im liebevoll animierten Städtchen nur so vor arbeitsamen Menschen, die unzählige Rohstoffe bereitstellen. Lesen Sie den gesamten Testbericht in der aktuellen Ausgabe von OnlineXP, dem ersten Online- und Browsergames-Magazin.  www.onlinexp.de

Dosiert

Pharmama - 30. Januar 2012 - 6:42

Dann haben wir da noch …

Die Kundin, die die Fluoxetin Kapseln öffnet und nur soviel nimmt, wie sie denkt, dass sie an dem Tag braucht ….

Fluoxetin wird zur Behandlung von Depressionen, Zwangsstörungen und Bulimie eingesetzt. Es ist etwas was regelmässig genommen wird – es ist langwirksam, nicht schnell-wirksam und darum für ihre Art der Dosierung absolut ungeeignet.

Aber man versuche ihr das einmal beizubringen…


Tagged: Apotheke, Kunde, Medikamente

Hands only CPR

Pharmama - 29. Januar 2012 - 17:34

CPR (Herz-Lungen-Wiederbelebung) war … nicht ganz einfach. 25 mal (ok 30x) pressen im richtigen Rhythmus, 2 Atemstösse, wieder pressen, wieder beatmen … usw. bis die Sanität oder der Arzt kommt. Speziell unangenehm: das beatmen. Das macht man noch bei einem Freund oder Verwandten einfach so, aber wenn da irgendwer auf der Strasse liegt … ehrlich, da hätte auch ich Probleme. Was man sich da alles auflesen kann …

Heute ist es so einfach:

Und das ist alles was man machen muss:

Notfall anrufen: 112 international (oder in der Schweiz auch noch direkt 144) und fest und hart pressen.

Zu „Staying Alive“ oder auch „Another one bites the dust“ und man hat das richtige Tempo. Beatmen braucht man nicht mehr.

Das kann jeder, oder?

Wann war dein letzter CPR-Kurs?


Tagged: CPR, youtube

Merke …

Pharmama - 29. Januar 2012 - 10:44

Wenn Sie die Pharmaassistentin etwas fragen und Sie bekommen eine Antwort, die Ihnen nicht passt – seien Sie nicht allzu erstaunt, wenn Sie dieselbe Antwort von der Apothekerin bekommen, wenn Sie die dasselbe fragen.


Tagged: Apotheke, Kunde

Von Spinat und Rüebli – und von unbeabsichtigter und absichtlicher Misinformation

Pharmama - 28. Januar 2012 - 10:59

Im Spinat ist gar nicht so viel Eisen drin, wie früher angenommen wurde – das ist inzwischen bekannt. Aber wie kam man eigentlich darauf?

Angeblich wurde bei der Analyse und der anschliessenden Berechnung des Eisengehalts um 1870 von Dr. E. Wolf ein Dezimalfehler gemacht (er setzte einen Punkt falsch) wodurch dem Spinat ein zehnmal höherer Eisengehalt als tatsächlich vorhanden zugeschrieben wurde. Eine zweite Version erzählt davon, dass getrockneter Spinat von einem Von Bunge auf den Eisengehalt untersucht wurde und der Fehler darauf beruht, dass er den Gehalt nicht auf das frische Gemüse zurückrechnete.

Um 1940 kam man dem Fehler in Deutschland auf die Spur, aber die Missinformation hält sich hartnäckig.

Aber Rüebli – Karotten sind gut für die Augen, oder? Auch das habe ich früher öfters gehört. „Iss deine Rübchen, dann siehst du besser und du brauchst keine Brille“. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das funktioniert nicht. Meine Mama hat, als sie mit mir schwanger war viel Karotten gegessen. Soviel, dass es Fotos von mir gibt gleich nach der Geburt, auf denen ich einen deutlichen Orangestich habe – der nicht ein Film-fehler ist. Rüebli waren auch für die Schweiz klassischerweise das erste Gemüse (in Breiform natürlich), das ich bekam. Trotzdem habe ich heute eine Brille.

Aber woher kommt diese Aussage eigentlich?

Im zweiten Weltkrieg wurde diese Aussage von Englands Luftabwehr bewusst in die Welt gesetzt um zu erklären, warum sie auf einmal einen derartigen Erfolg hatten Nachts Nazi Bomber schon von weitem anfliegen zu sehen.

Speziell ein Flight Lieutnant John Cunningham wurde dafür verantwortlich gemacht. Man nannte ihn „Cat Eyes“ aufgrund seiner ausserordentlichen Nachtsicht, die er auf seine Vorliebe für Karotten zurückführte. Man forderte andere Soldaten auf, möglichst viel von diesem Gemüse zu essen, um denselben Effekt  zu erreichen.

Die Fehlinformation war so erfolgreich, dass auch viele in der Bevölkerung anfingen Karotten zu essen – es konnte ja nur helfen, wenn mal wieder ein Stromausfall war oder die Lichter absichtlich nicht eingeschaltet werden durften wegen Angriffsgefahr.

Die Wahrheit hinter dem Erfolg der Luftabwehr waren aber nicht die durch Karotten verbesserte Nachtsicht der Soldaten sondern ganz profan der neu und im geheimen entwickelte Airborn Interception Radar. -Die Täuschung war erfolgreich – und die Nachwirkungen „spüren“ wir bis heute.

Lustigerweise ist aber zumindest ein Körnchen Wahrheit an der Geschichte mit den Karotten und den Augen:
Karotten sind eine gute Quelle von  Beta-Carotin, das ein Vorläufer von Vitamin A ist- einem Vitamin, das wichtig ist für ein gesundes Augenlicht, die Haut, Wachstum und Widerstandskraft gegen Infektionen. Trotzdem verbessert das Essen der Karotten das Sehen an sich nicht.

Wer an Nachtblindheit (nyctanopia) leidet, also wer schlecht sieht bei wenig Licht, dem kann zumindest ein bisschen geholfen werden, wenn er Karotten zu seinem Essen hinzufügt, denn er leidet wahrscheinlich an Vitamin A Mangel.

Das Beta Carotin kann auch helfen das Risiko von grauem Star und Makuladegeneration (Augenkrankheiten, die die Sicht behindern) einschränken. Allerdings sind Studien, die auf eine solche Verbindung deuten mit viel höheren Dosen gemacht worden, als man durch normales Karottenessen aufnehmen kann. Es ist aber auch keine gute Idee zuviel zu essen – grosse Dosen Vitamin A können giftig sein – wie alles, was man zuviel nimmt. Vitamin A als fettlösliches Vitamin sammelt sich im Körper an. Und zuviel Betacarotin gibt carotenemie – eben das von mir erfahrene gelb-orange werden der Haut. Das ist zumindest reversibel.

Im übrigen: Spinat enthält einiges mehr Betacarotin als Rüebli, wegen der grünen Farbe sieht man das Orange einfach nicht – und ist darum ein besserer Vitamin A Lieferant. Und das war auch der Grund, warum Popeye Spinat isst – nicht wegen dem Eisen – sondern wegen dem Vitamin A –Gehalt.

Quellen: http://www.snopes.com/food/ingredient/carrots.asp
Internetjournalofcrimonology (Das ist mal ein interessanter Artikel)


Tagged: Augen, Eisen, Essen, Karotten, Spinat, Vitamin

250 Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Sozialbereich diskutieren am Caritas-Forum "Arme Kinder" in Bern

Presseportal.ch - Soziales - 27. Januar 2012 - 16:08
Caritas Schweiz / Caritas Suisse [Pressemappe]
Luzern (ots) - Die Einkommens- und Vermögensungleichheit wächst. Dabei sind es überdurchschnittlich häufig Familien, besonders Einelternfamilien sowie Familien mit mehr als zwei Kindern, die mit der Armut konfrontiert sind. Das ist in einem so ... Lesen Sie hier weiter...
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